Dostos für die Radkersburger Bahn?08.02.2020

Doppelstockwaggons für die Radkersburger Bahn.

Bald wird sie wieder kommen, die heiße Jahreszeit und die PendlerInnen der Radkersburger Bahn werden wieder kräftig schwitzen. Grund dafür sind die veralteten City Shuttle Garnituren der ÖBB. Täglich schickt man diese alten Züge „da runter“. Im Sommer hat es oft bis zu 50°C in den nicht klimatisierten Waggons. Nicht barrierefrei, keine Klimaanlage und Fenster, die nur aufgehen, wenn sie nicht verpickt sind. Mehrere Anfragen seit rund drei Jahren an die ÖBB Personenverkehr AG haben die Missstände aufgezeigt, doch man will uns nicht helfen, man sagt, man kann uns nicht helfen. Nun bekommt die Ostregion rund um Wien, Niederösterreich und dem Burgenland neue CityJet Garnituren. Die dadurch frei werdenden Doppelstockzüge könnte man nach günstigen Adaptierungen leicht auf der Radkersburger Bahn zum Einsatz bringen. Diese würden viele Vorteile für die Fahrgäste und auch für die ÖBB Selber bringen.

Die Züge würden kürzer werden und es müssten keine Waggons mehr abgesperrt werden. Mit einer dreiteiligen Garnitur hätte man daher schon mehr Sitzplätze wie bei den alten vierteiligen City Shuttle Garnituren mit folgenden Vorteilen:

  • Klimatisierter Fahrgastraum
  • Barriere freies, rollstuhltaugliches WC
  • WLAN und Stromanschluss im ganzen Fahrgastraum
  • Großzügiger Mehrzweckraum für Fahrräder, Gepäck und Kinderwägen
  • Barrierefreier Einstieg
  • Ruhezonen für ungestörtes Lesen oder Schlafen
  • Großzügige Sitzabstände
  • Videoüberwachungssystem für Ihre Sicherheit

Unsere Forderung lautet daher: Umstationierung der in der Ostregion nicht mehr benötigten Dopelstockwägen (Dostos) nach Graz und Einsatz derselben auf der Radkersburger Bahn für alle direkten Zugsverbindungen von und nach Bad Radkersburg wie 4122, 4135 usw.

Fotos: ÖBB Pressestelle für NÖ, W. und Burgenland

Zusammenfassung Clubsitzung GH Zur Post06.02.2020
Zusammenfassung der letzten Clubsitzung vom 05.Februar 2020 ab 18:00 Uhr im Gasthof zur Post, Inh. Reisacher.  

Wir durften folgende Personen als Gäste begrüßen: Johann Jeschovnik, Meinhard Dudek, Werner Zipper, Mag. Rudolf Kubiczek, Mag. Gunther Preindl, Hannes Klein, Anton Spiegl, Dr. Heinz-Dieter Flesch und i.  
Es ließen sich aus terminlichen Gründen entschuldigen: alle anderen 

Nach der Begrüßung durch den Obmann dankte derselbe für die bereits bezahlten Mitgliederbeiträge 2020 und lud alle wieder ein, ihre Mitgliedschaft auch im Jahr 2020 durch Einzahlen des unveränderten Beitrages von € 25,- (bzw. € 40,- für die Partner-Mitgliedschaft) zu verlängern. Das Clubkonto weist per 03.02.2020 einen Saldo von €uro 7.499,58,- auf. 
Wir haben heuer (bzw. schon im vorigen Jahr) dankenswerter Weise folgende Zuwendungen im Sinne einer Vereinsförderung erhalten: Stadtgemeinde Bad Radkersburg € 900,- Stadtgemeinde Mureck € 375,- Marktgemeinde Murfeld € 175,-  

Wir bedanken uns bei den Bürgermeistern und Gemeinderäten dieser Gemeinden recht herzlich! 

Der CitJet eco, ein Elektrotriebwagen mit hybridem Batterieantrieb wurde im November auf der Radkersburger Bahn getestet. Leider wurde das Fahrzeug nach nur zwei Tagen defekt und musste mit einer kaputten Batteriemessleitung nach Wien überstellt werden. Da der Akku Triebwagen mit einer Reichweite von rund 120 km für unsere Strecke geradezu prädestiniert wäre und für die direkten Verbindungen von und nach Graz in Frage kommen würde, wird der Probebetrieb dieses Fahrzeuges im zweiten Quartal 2020 wiederholt. 

Neue alte Langsamfahrstelle auf der Radkersburger Bahn: Leider haben wir bei Kilometer 27,3 zwischen Hal und Ra eine Langsamfahrstelle mit 30 km/h, wo es zwischen den Schwellen den Schlamm bis zum Gleis hochdrückt. Bei der erst im Jahr 2012 sanierten Strecke wurde aus Kostengründen der Bettenreinigungszug gespart und das neue Gleis und die neuen Schwellen in das alte, dreckige Gleisbett gelegt. Damals haben wir schon davor gewarnt, dass das nicht gut gehen kann, doch leider dreht sich alles ums Geld und nun muss die Stelle alle zwei Jahre nachgestopft werden, damit sie befahrbar bleibt. Natürlich ist das viel teurer, als eine ordentliche, einmalige Sanierung.

Anfrage an Herrn Verkehrslandesrat LH-Stv. Anton Lang: Nach der Jubelaussendung von Herrn Verkehrslandesrat Anton Lang über die vermutlich größte Modernisierung des Steirischen Verkehrsverbundes seit dessen Bestehen habe ich ebendort angefragt, ob man dabei auf die Radkersburger Bahn vergessen hat. Überall wird investiert, dichter getaktet und über Gebühr modernisiert, nur bei der Radkersburger Bahn passiert nichts! Ganz im Gegenteil. Es soll im Juli ein neues Buskonzept Vulkanrand 2020 erstellt werden, dass den öffentlichen Verkehr in der Südoststeiermark „attraktivieren“ soll. Gleichzeitig hat die Steiermarkbahn zu einer Veranstaltung mit dem AMS eingeladen, bei dem man rund 20 Busfahrer suchte. Da die ÖBB Infrastruktur AG seit einem Jahr auf Biegen und Brechen versucht die Radkersburger Bahn an das Land zu verscherbeln lag der Schluss nahe, dass der Schluss naht! Ganz nebenbei wurden in Bad Radkersburg 400 Unterschriften gegen die Radkersburger Bahn nach Gornja Radgona gesammelt, was seitens der ÖBB nicht unbedingt als Bekenntnis zum Erhalt der Bahn gesehen wurde. Es folgte eine Woche später folgende Antwort aus Graz: 

Sehr geehrter Herr Klein,
im Auftrag von LR LH-Stv. Anton Lang darf ich Ihnen auf Ihre Nachricht antworten: Die von ÖBB und Land Steiermark beauftragten Untersuchungen haben gezeigt, dass die Radkersburger Bahn ein ausreichendes Potenzial besitzt, um attraktiviert und modernisiert zu werden. Diesbezügliche Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium und der ÖBB-Infrastruktur AG haben bereits im Frühjahr letzten Jahres begonnen. Diese wurden jedoch mit der Auflösung der Bundesregierung gestoppt und konnten danach aufgrund fehlender Bereitschaft für langfristige Entscheidungen nicht fortgesetzt werden. Das Thema zur Zukunft der Steirischen Nebenbahnen, das auch die Zukunft der Radkersburger Bahn beinhaltet, steht auf der Agenda, die mit der neu bestellten Verkehrsministerin zu verhandeln sein wird. Das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung lässt auch viel für die Radkersburger Bahn hoffen. Fest steht, dass das Land Steiermark die Attraktivierung der Radkersburger Bahn befürwortet und diese in die Verhandlungen mit dem Bund einbringen wird. 

Mit freundlichen Grüßen 
Alfred Nagelschmied 
 Amt der Steiermärkischen Landesregierung  
Abteilung 16, Verkehr und Landeshochbau 
 Gesamtverkehrsplanung 
 DI Alfred Nagelschmied +43 316 877 4548 
alfred.nagelschmied@stmk.gv.at 
 www.verkehr.steiermark.at  

Deja vu, Zug 4109 aufgrund unserer Intervention nicht mehr abgesperrt: An Werktagen werden für die Radkersburger Bahn zwei Triebwägen von Graz Hbf. als Zug 4109 im Tandem nach Spielfeld gebracht. Der hintere dieser beiden Triebwagen war bis dato immer abgesperrt, obgleich dieser nach der Ankunft in Spielfeld-Straß sofort umdreht und nach Bad Radkersburg weiterfährt. (Der zweite Garnitur wird abgehängt und fährt eine Stunde später hinterher nach Mureck und Bad Radkersburg) Da besonders Ältere, Familien, Radfahrer oder auch Rollstuhlfahrer in Spielfeld schwer umsteigen haben wir angeregt, den hinteren Triebwagen schon ab Graz Hbf. offen zu lassen und als direkte Verbindung Graz-Bad Radkersburg zu fahren, damit sich die Fahrgäste das Umsteigen vom vorderen in den hinteren Triebwagen in Spielfeld-Straß ersparen. Nach nur wenigen Wochen Mailkorrespondenz ist es uns nun gelungen die ÖBB Personenverkehr davon zu überzeugen, dass dieses zusätzliche Service eine gute Dienstleistung für eine Verkehrsunternehmen darstellt und die Fahrgäste dafür sehr dankbar sind.

Schild Bürgertrasse am Prüfstand: Der Zankapfel Lückenschluss als Streitpunkt im Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Bad Radkersburg hat die Stadtgemeinde dazu veranlasst beim Büro ZT Kronawetter unsere Probsttrasse, sowie eine zweite Trasse, die von der Bewegung Messner Elisabeth initiiert wurde einer Prüfung zu unterziehen. Dabei ist zu erwähnen, dass Frau GR Messner einen alternativen Vorschlag einer Bahntrasse erstellt hat, der ihren persönlichen, und auch den Bezug ihrer Mitstreiter zum Bahnanschluss nach Slowenien unmissverständlich zum Ausdruck bringt. Selber nennen sie ihren Vorschlag Bürgertrasse, da jedoch Radkersburg über 3100 Bürger zählt und nur rund 400 Personen aus teilweise unerklärlichen Gründen dem Plan der Frau Messner höhere Bedeutung schenken, wehre ich mich gegen den Ausdruck Bürgertrasse, da es sich sicherlich nicht um den Wunsch des größeren Teils der Bürger handelt. Ich nenne diese Trasse daher Schild Bürgertrasse, da sie unserer Region einen großen Schaden zufügen würde. Die Schildbürger Trasse (orange strichliert) zweigt auf Höhe der Tischlerei Gangl in Neuhummersdorf (rund 1 Kilometer vor dem Bahnhof Bad Radkersburg !?!?) bereits Richtung Osten ab, kreuzt die Straße nach Klöch ungefähr auf der Höhe Wohnhaus Bauernhofer und führt sodann bis hinter den evangelischen Friedhof. Weiter geht es bis rund eineinhalb Kilometer hinter der Brauerei Bevog und knapp vor dem Ortsgebiet von Sicheldorf die L205 kreuzend mitten ins Naturschutzgebiet Grenzmur welches großzügig durchkreuzt wird, ehe man südlich von Mele an das bestehende Bahnsystem anschließt. Diese rund vier Mal so lange Trasse (im Vergleich zur Probst Trasse= rot gepunktete Trasse im Plan) würde rund 80 Millionen Euro kosten, EU Naturschutzgebiet durchkreuzen und die Bahnhofe Bad Radkersburg und Gornja Radgona vom Öffentlichen Verkehr abtrennen. Wenn Sie als Radkersburger mit dem Zug fahren wollten, müssten Sie sodann in Halbenrain oder in Bad Radein einsteigen. Man sieht mit diesem Vorschlag meines Erachtens eindeutig, wie weit hier der Geist von der Realität entfernt ist, frei nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn! Ich habe zur Erläuterung unserer lange geplanten und detaillierten Probst Trasse alle planungsrelevanten Überlegungen unsererseits zusammengefasst und ebenso an das Büro ZT Kronawetter gesandt. Herr DI Oberrauter hat sich für die Unterlagen bedankt und wird diese bei weiteren, zukünftigen Planungen gerne berücksichtigen. (Plan in der Beilage, siehe Datei Varianten Gemeinde.pdf) 

Historisches: Ich habe wieder drei Fotos im Netz gefunden, welche als zeithistorisches Dokument für die Radkersburger Bahn zu werten sind. Aus Dokumentationsgründen will ich mir die Bildrechte sichern und haben den Bildautor angeschrieben. Einerseits handelt es sich um den allerersten Triebwagen, der je auf der Radkersburger Bahn gefahren ist, der 5043.01, weiters unsere Dampflokomotive 175.813 bei der Bekohlung vor dem Heizhaus Radkersburg und drittens unser alte Dampftriebwagen 3071.19 im Bahnhof Spielfeld-Straß im Jahr 1958. 
Ich hoffe, alle drei Fotos auf unsere Homepage stellen zu dürfen.  

Jubiläumsjahr 2020: Am 17.04.2020 jährt sich die Mitterlinger Eisenbahn Brückensprengung zum 75. Mal und ein Pressebericht wurde meinerseits schon erstellt. Es wurde auch die Idee geboren eine kleine Gedenkveranstaltung mit einer lustigen Aktion rund um dieses Datum zu organisieren. Angedacht: Wir könnten beispielsweise eine Gartenbahn über die Murbrücke spannen und von Bad Radkersburg nach Gornja Radgona fahren. Die etwas aufwändigere Variante wäre eine Behelfs Pionierbrücke an der alten Stelle, die zumindest Fußgängertauglich wäre. Wir sind am Organisieren und planen.  

Am 14.07.2020 wird unsere Radkersburger Bahn 135 Jahre alt. Viele werden sich noch an das Jubiläum im Jahr 2010 erinnern. Geplant ist das wir heuer das Bahnhofsfest auslassen und uns dafür eine Dampflok mieten. Ich habe in Kärnten angefragt (Nostalgiebahnen in Kärnten) und wir haben folgende Antwort für die Miete einer Dampflok Baureihe 93 erhalten: Lok Miete für drei Tage € 4800,- Miete für vier Waggons € 360,- Betriebsstoffe Lok € 1800,- Personalkosten € 500,- sind Summa summarum € 7460,- für den Sonderzug. Bei rund 240 Sitzplätzen im Zug würde jeder Sitzplatz mit € 31,08,- zu bewerten sein. D.h. wir können getrost die Fahrkarte um € 60,- pro Person verkaufen, was den üblichen Fahrpreis bei Dampflokomotiv bespannten Sonderzügen entspricht. 

 Am 16.10.2020 wird die Bahnverlängerung Radkersburg Luttenberg 130 Jahre alt. Ich habe aus diesem Grund bei der SZ wieder angefragt, ob wir einen Sonderzug von Gornja Radgona nach Bad Radkersburg mieten könnten. Herr Franz Rupar von der SZ, den wir schon von vor 10 Jahren kennen, ist sehr erfreut und wird ein gutes Wort beim SZ Management für uns einlegen. Wir bekommen in rund 10 Tagen ein Angebot für die Miete für einen VT711 (grüner Zug) mit dem wir unsere Rundreise wieder antreten möchten. Hier werden wir bei 93 Sitzplätzen mit einem Fahrpreis von rund € 40,- pro Person für die rund 150 Kilometer lange Strecke gut auskommen. 

Postwurfsendung für Mureck: Da einige schon glauben, dass die Bahnverlängerung nach Slowenien ein Infrastrukturprojekt zwischen Bad Radkersburg und der Republik Slowenien darstellt tragen wir die Vorteile des Bahnanschlusses nach Slowenien in die Regionen. Nach einer Postwurfsendung in Bad Radkersburg möchten wir eine Aussendung auch in Mureck und Murfeld platzieren um die Vorteile dieser Verbindung für deren Bewohner aufzuzeigen. 

Clubausflug 2020 der IG „NRB“: Nach einigen Vorschlägen sind wir überein-gekommen, dass aufgrund der heurigen, jubiläumsbedingten, Termindichte kein mehrtägiger Ausflug geplant werden soll, sondern wir zwei Tagesausflüge machen werden. Zum einen möchten wir ein letztes Mal mit der Gleichenberger Bahn fahren, bevor der reguläre Betrieb eingestellt werden wird und danach möchten wir mit der Breitenauer Bahn von Mixnitz nach Breitenau fahren. Beide Termine sind noch in Ausarbeitung und werden mit einem kulinarischen Aufenthalt (Buschenschank oder Restaurant) kombiniert. Weitere Details folgen.  

Fahrradservice Stationen Bahnhof Mureck und Bad Radkersburg: Da beim Radverkehrskonzept nichts und nichts weitergehen will überlegen wir nun doch, die Service Stationen für die Fahrräder an den Bahnhöfen selber aufzustellen. Die entsprechenden Vorverträge wurden schon avisiert und sind nur mehr zu unterzeichnen. Wir gedenken bis zum Sommer noch abzuwarten und werden dann die Servicestationen bestellen um sie im Frühjahr 2021 endgültig aufzustellen.  

Rechnung Homepage: Wir danken unserem EDV Admin Christian Handi für die Betreuung und Wartung unserer Hompage. Inklusive Sicherung, Server und Wartung bezahlen wir quasi nur den Selbstkostenpreis von € 262,- pro Jahr für die HP. Ein Umbau der Homepage zugunsten einer leichteren Bedienung und Befüllung ist angedacht und mit relativ geringen Kosten möglich. 

Mitgliederpräsente 2020: Da sowohl Baumwolltaschen, wie auch Pannenwesten und Fahrradsattelschutz relativ kostenaufwändig versendet wurden und auch die Österreichische Post die Portokosten für nicht Standardsendungen empfindlich erhöht hat, haben wir für das Jahr 2020 NRB Anstecker fertigen lassen. Dies sind aus Metall, silberfärbig und tragen den Schriftzug NRB. Als kleine Geburtstagsüberraschung, die nun keine mehr ist bekommt jedes Mitglied heuer einen solchen Anstecker mit einer Glückwunschkarte, handgeschrieben versteht sich – wie immer. 

Nicht mehr Inhalt unserer Sitzung aber sehr aktuell ist der geplante Besuch bei Frau Bundesminister Leonore Gewessler, der wir eine positive Zukunft für unsere Radkersburger Bahn „abringen“ möchten. Mit Verbesserungsvorschlägen möchten wir zu ihr in die Radetzkystraße fahren und sie davon überzeugen, dass die Radkersburger Bahn eine wichtige Infrastruktureinrichtung darstellt, die es sich lohnt auszubauen und zu attraktivieren. 

Die Clubsitzung endete um 20:03 Uhr Mit besten Grüßen vom Bahnhof Gosdorf, Armin klein

Nachtrag: Ich möchte mich recht herzlich bei Meinhard Dudek bedanken, der für uns die neueste Eisenbahn und auch Modellbahnliteratur mitgebracht hat. auch einige Eisenbahnmodelle in der Baugröße H0 und N hat er uns mitgebracht. Es war sehr interessant und einige von uns haben sich davon etwas gekauft.
Clubsitzung GH Reisacher in Gosdorf05.02.2020
Sehr gerne möchte ich Euch zur nächsten Clubsitzung am Mittwoch, den 05.Februar 2020 in den Gasthof Reisacher nach Gosdorf (Gasthof zur Post) einladen. Wir treffen uns dort ab 18:00 Uhr und besprechen die aktuellen Ereignisse und planen ein wenig für 2020. Es gibt viel Neues zu erzählen, würde mich freuen, wenn Du Zeit hättest,
beste Grüße vom Bahnhof Gosdorf, 
Armin klein
Was ist los mit dem Zug 4109 ?28.01.2020

Sehr geehrter Herr Klein,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Es tut mir sehr leid zu lesen, dass das scheinbar gelöste Problem wieder Bestand hat.

Gerne habe ich bei meinen KollegInnen für Sie nachgefragt und melde mich verlässlich, sobald ich eine Antwort dazu erhalten.

Danke für Ihre Geduld, Herr Klein.

?Freundliche Grüße,

?Lukas Jungwirth?
ÖBB Kundenservice
VIP Betreuung

ÖBB-Personenverkehr AG
1020 Wien, Postfach 222
Tel. +43 (0)5-1717
oebb.at/kontakt

------------------- Ursprüngliche Nachricht -------------------

Von: armin.klein@radkersburger-bahn.at
Empfangen: 20.01.2020
An: Kundenfeedback; Kundenfeedback
Cc: ...
Betreff: Fwd: Antwort zu Fall KS-590491-W9Z8Z7 OEBB:0054000009639

Sehr geehrte Damen und Herrn,

wir Radkersburger sind sehr traurig! Wie mir eine Freundin und gehbehinderte junge Frau erzählt hat, wird nun trotz unserer Abmachung im letzten Herbst seit dem neuen Fahrplan der hintere Triebwagen des Zuges 4109 nun wieder abgesperrt. Die gleichen Gründe wie schon im vorigen Jahr würden dafür sprechen das nicht zu tun, doch trotzdem wurden wieder viele Fahrgäste, die gerne und oft nach Bad Radkersburg fahren aus dem Zug verwiesen und somit zum Umsteigen in Spielfeld-Straß in denselben Zug, nur an das andere Zugende gezwungen. Kann es sein, dass Ihr Versprechen im vorigen Jahr beide Triebwägen offen zu lassen durch den Fahrplanwechsel irrtümlich "verloren" gegangen ist? Wir, und vor allem Marie-Theres mit ihrem Rollstuhl und die vielen Familien mit Kindern und die älteren Fahrgäste und die Radfahrer im Sommer würden sich sehr freuen, wenn wir in Graz bei unserem Zug 4109 wieder hinten einsteigen dürften und nicht in Spielfeld-Straß unnötig hin und hergehetzt werden würden um nach Bad Radkersburg zu kommen.

Wir freuen uns auf eine positive Antwort von Ihnen und senden Ihnen liebe Grüße von der Radkersburger Bahn,

Ihr Armin klein   

Antwort Land Steiermark auf unsere Anfrage28.01.2020

Sehr geehrter Herr Klein,

 

im Auftrag von LR LH-Stv. Anton Lang darf ich Ihnen auf Ihre Nachricht antworten:

Die von ÖBB und Land Steiermark beauftragten Untersuchungen haben gezeigt, dass die Radkersburger Bahn ein ausreichendes Potenzial besitzt, um attraktiviert und modernisiert zu werden. Diesbezügliche Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium und der ÖBB-Infrastruktur AG haben bereits im Frühjahr letzten Jahres begonnen. Diese wurden jedoch mit der Auflösung der Bundesregierung gestoppt und konnten danach aufgrund fehlender Bereitschaft für langfristige Entscheidungen nicht fortgesetzt werden. Das Thema zur Zukunft der Steirischen Nebenbahnen, das auch die Zukunft der Radkersburger Bahn beinhaltet, steht auf der Agenda, die mit der neu bestellten Verkehrsministerin zu verhandeln sein wird. Das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung lässt auch viel für die Radkersburger Bahn hoffen. Fest steht, dass das Land Steiermark die Attraktivierung der Radkersburger Bahn befürwortet und diese in die Verhandlungen mit dem Bund einbringen wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Nagelschmied

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

Abteilung 16, Verkehr und Landeshochbau

Gesamtverkehrsplanung

DI Alfred Nagelschmied

Stempfergasse 7

8010 Graz

+43 316 877 4548

alfred.nagelschmied@stmk.gv.at

www.verkehr.steiermark.at

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