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Exkursion Semmering Basistunnel | 07.10.2025 | Datum: 23.07.2025 09:04 CEST Betreff: AW: AW: AW: Baustellenführung SBT 3. od. 4.Quartal 2025 Sehr geehrter Herr Obmann Klein, vorab möchte ich mich für die Ihre Geduld bedanken. Die Abstimmung bezüglich Ihrer Anfrage hat etwas Zeit in Anspruch genommen. Ich kann Ihnen folgende Termine für eine Führung auf der Baustelle des SBT/PMZ – Portalbereich Mürzzuschlag anbieten. Montag, 06.10, Dienstag, 07.10. oder Mittwoch, 08.10.2025 – jeweils mit Beginn ab 09:30 Uhr. Das Programm beinhaltet eine kurze Projekteinführung, Unterweisung und Ausfassen der Schutzausrüstung (v. O. vorhanden!) sowie die Tunnelbegehung (Portal – Führung bis zum 1. Querschlag bzw. je nach Gegebenheiten vor Ort?). Maximale Teilnehmeranzahl 20 Personen? Programmdauer ca. 2,5 Stunden. Direkte Anreise zur Baustelle (Bhf. MZ) mit Zug möglich. Mit der um Rückbestätigung bis Freitag, da ich dann zwei Wochen auf Urlaub bin! Mit besten Grüßen Ivana Klobucar GB Projekte Neu-/Ausbau Projektleitung Semmering Sekretariat ÖBB-Infrastruktur AG 8020 Graz, Griesgasse 11/1 Mobil: +43 664 6177855 ivana.klobucar@oebb.at http://infrastruktur.oebb.at/ |
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Bus 561, keine Alternative zum Bahn Lückenschluss: | 06.07.2025 | „Schienenersatz verkehrt“
Seit 06. Juli 2025 gibt es nun den neuen, von der Politik
vielbejubelten Autobus Kurs 561 von Gornja Radgona nach Bad Radkersburg. Nachdem
bereits 1993 ein erster, lokaler Zubringerbus in Bad Radkersburg kläglich
gescheitert ist, wurde nun auch das zweite Bad Radkersburger Zubringer-Busprojekt
mangels Erfolges und mit hohem Defizit eingestellt. Letztlich hat man dieses
wenig genutzte Bus Projekt dem steirischen Verkehrsverbund „umgehängt“ und
lässt die nun die Allgemeinheit für diese „Bürgermeister Idee“ bezahlen. Weiters hofft man seitens der Radkersburger
Stadtregierung, dass man mit diesem grenzüberschreitenden Autobus vielleicht
das Bahn Lückenschluss Thema in Bad Radkersburg endlich ad acta legen kann.
Stattdessen setzt man der Bevölkerung den „Floh ins Ohr“, dass dieser Bus quasi
eine Vorleistung zu diesem Bahnlückenschluss sei – von einem ein
Schienenersatzverkehr ist die Rede.
Doch wer soll mit diesem Bus
fahren?
Die ersten, Fleißigen, die morgens aufstehen sind die
Pendler. Aber egal ob Sie in Ljutomer, Krizevci, Radenci, Gornja Radgona oder
Bad Radkersburg aufstehen, der neue Bus ist für all diese Leute unbrauchbar, da
die Pendlerzüge der Radkersburger Bahn bis zum Zug 6308 (Bad Radkersburg
Abfahrt 08:01) überhaupt nicht angefahren werden. Der allererste Zubringerbus
startet in Gornja Radgona um 07:40 Uhr, also viel zu spät, um für irgendeinen
Pendler eine Alternative darzustellen (Leibnitz an 08:57 und Graz überhaupt
erst 09:22 Uhr) Somit vollkommen wertlos!
Etwas
besser sieht es da für die Schüler aus, wenigstens sie können einen von
11 Autobus Verbindungen nutzen und sind knapp vor Unterrichtsbeginn in Bad Radkersburg.
Kein Glück aber haben die vielen untersteirischen Schüler, die in Mureck zur
Schule gehen möchten. Für sie kommt diese erste Busverbindung aus Slowenien
viel zu spät. Sie müssen weiterhin über Spielfeld-Straß anreisen, wo alle Öffi
Verbindungen viel früher starten und auch rechtzeitig in Mureck ankommen. Zum
Wochenende, wenn unsere Studenten heimkommen, fährt der Bus nicht womit sie,
und auch unsere Gäste und Ausflügler kein Zielpublikum darstellen und den Bus
nicht nutzen können.
Korrekturen notwendig
Viel
zu spät also beginnt der Kurs 561 von Gornja Radgona nach Bad Radkersburg mit
seinen Fahrten. Es ist zu befürchten, dass der Luftaustausch zwischen Gornja
Radgona und Bad Radkersburg die größere Rolle spielen wird als der Personentransport,
da tagsüber das Fahrgastaufkommen mangels geeigneter Fahrgäste bescheiden
ausfallen wird. Von der versprochenen Anbindung der Umgebungsdörfer, weiß man
nun auch nichts mehr, womit auch der Großteil der einheimischen Bevölkerung von
diesem Busprojekt ausgeschlossen wurde. Die Radtouristen können dafür die Wartekojen
des nicht mehr verkehrenden Citybusses als Unterstand bei Schlechtwetter nützen.
Da aufgrund mehrerer politischer Fehlentscheidungen der letzten Jahre die
Zweitwohnsitzbevölkerung mit ihren Anlegerwohnungen die einheimische
Bevölkerung massiv zurückdrängt, und auch aufgrund der infrastrukturellen
Ausdünung unserer „Stadtreste“ ist auch für die letzten verbliebenen
Radkersburger der Bus 561 nicht wirklich brauchbar.
Alternative zum Bahn-Lückenschluss
Projekt?
Wir
können es also drehen und wenden, wie wir wollen, ohne den Bahnlückenschluss
zwischen Bad Radkersburg und Gornja Radgona werden wir weiterhin massiv an
Bedeutung verlieren. Es droht uns ein Dasein wie etwa in Pörtschach, Felden
oder Kitzbühel als überteuerte Touristenhochburg. Daher: Mit nur 2,65 Kilometer
neuem Bahngleis, bezahlt von der Europäischen Union könnten wir unseren Einflussbereich
und unsere Lebensqualität um ein Vielfaches erhöhen, echten und nachhaltigen
Zuzug fördern und dabei wichtige Impulse für den Umweltschutz setzen. Es wird
Zeit für eine neue, visionärere Politik in Bad Radkersburg. |
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Für einen Augenblick standen alle Räder still... | 10.06.2025 | ...es ist nicht in Worte zu fassen, was da in Graz passiert ist! Wir sind traurig! |
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Neue Prellböcke statt visionäre Weichenstellungen | 02.06.2025 | Weichenstellung für die
Radkersburger Bahn
Die geplante, und
schon zugesagte Modernisierung der Radkersburger Bahn, inkl. der
Elektrifizierung, steht nun wieder auf „wackeligen Beinen“. Die fertig
projektierte und auch ausfinanzierte Planung der Grünen Ministerin Gewessler
steht unter Verkehrsminister Hanke unter einem ganz anderen Licht. Haben wir
uns zu früh gefreut? Alles scheint nun wieder möglich!
Groß war die Freude am 3.Juli 2021, als Frau
Bundesminister Gewessler die Zusage machte, die Radkersburger Bahn zu
modernisieren, und in einem weiteren Schritt auch zu dekarbonisieren. Die
Elektrifizierung bis zum Jahr 2035 war konkret geplant und die Finanzierung
dafür zugesagt. Der öffentliche Verkehr als Kernthema der Grünen schien uns
erstmalig in der Südsteiermark zu Profiteuren einer ohnehin benachteiligten
Region zu machen, und die Politiker jeder Partei lobten sich für Ihre „außerordentlichen
Leistungen“ in dieser Angelegenheit. Fakt ist, ohne Gewessler wäre es nie zu
diesen fortschrittlichen Modernisierungsplänen gekommen. Seit den 1980er Jahren
gab es, meist vor Wahlen, große Ankündigungen und Lippenbekenntnisse, die aber
niemals in die Tat umgesetzt wurden. Aktuell werden nun all diese Pläne in
Frage gestellt, um unser Budget zu retten. Alles ist nun wieder möglich, von
einer echten Verschiebung um fünf Jahre, über ein „weiter wie bisher“ bis zur
Streckeneinstellung von Bad Radkersburg über Mureck nach Spielfeld-Strass (mit
permanentem Schienenersatzverkehr) ist nun alles wieder möglich. Die regionale
Politik ist brüskiert und stellt ihre Forderungen, wie meist, ohne jeden
fachlichen Hintergrund. Bei allem Verständnis für die budgetäre Situation
möchte ich hier festhalten, dass die Mindestforderung unter Berücksichtigung
unserer Finanzen nur wie folgt aussehen darf: Zusage des Finanz- und
Verkehrsministeriums, dass es sich wirklich nur um eine Verschiebung um fünf
Jahre handelt, sowie eine Garantie, dass der Baubeginn der infrastrukturellen
Arbeiten und die Elektrifizierung wirklich im Jahr 2030 starten. In jedem Fall
aber muss die technische Sicherung unserer Eisenbahnkreuzungen sofort
beginnen, da es sich hier um die Sicherheit der Bevölkerung handelt. Bei der
Sicherheit darf nicht gespart werden. Wenn trotz Budgetkrise Geld für
Autobahnen vorhanden ist, muss auch Geld für die Sicherung unserer
Eisenbahnübergänge vorhanden sein. In den letzten beiden Maiwochen hatten wir
vier, teils schwere Verkehrsunfälle mit Fahrzeugen, die den Vorrang des
Schienenverkehres ignoriert haben. Niemand macht so etwas absichtlich, dennoch
kann ein Rotlicht, eine Halbschranke oder ein Vollschranken Leben retten. Dafür
sollten wir keine Verschiebung akzeptieren, egal wie das Budget aussieht. Die
Interessengemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn“ und der Vorgängerverein
bemühen sich nun seit 40 Jahren um den Erhalt und die Modernisierung der
Radkersburger Bahn. Schon geglaubt erreichte Ziele für die Attraktivierung
unserer Region werden nun wieder in Frage gestellt, was uns massiv stört. Es
wäre eine Schande unsere Region so “im Regen stehen“ zu lassen und wichtiger
denn je scheint die Lobbyarbeit unseres 120-köpfigen Vereines mit 40-jähriger
Erfahrung. Es wird auch an uns liegen, die politischen Prellböcke
abzumontieren, denn Radkersburg braucht die Bahn!
Für die Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger
Bahn“, die Obmänner
Armin klein, Mag. Andreas Kügerl, Ing. Roman Michalus |
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Eisenbahnkreuzungen der Radkersburger Bahn | 26.05.2025 | Nach dem schrecklichen Unfall gestern in Wollsdorf auf der Bahnlinie Weiz-Gleisdorf fordern wir lauter als je zuvor den sofortigen Beginn der technischen Sicherung der Eisenbahnkreuzungen auf der Radkersburger Bahn. Bei allem Verständnis für die budgetäre Situation ist die technische Sicherung unserer Eisenbahnkreuzungen die Mindestforderung, die es umzusetzen gilt. Dieser schreckliche Unfall könnte auch bei uns passieren und es geht um nicht weniger, als um die Sicherheit der Bevölkerung. Wer übernimmt die Verantwortung für die zukünftig Verunfallten? Die Budgetverantwortlichen? |
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