Schienenersatzverkehr04.04.2022
Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen und Streckenerhaltungsarbeiten wird die Radkersburger Bahn von
04.04.2022 bis 08.04.2022 und von
30.05.2022 bis 03.06.2022
zwischen Bad Radkersburg und Gosdorf gesperrt.

Es wird unter anderem die Gnasbach Brücke bei Diepersdorf erneuert.

Sobald ein Schienenersatz Fahrplan verfügbar ist werden wir diesen veröffentlichen!
Neue Abendverbindung Radkersburger Bahn07.02.2022
Ab 07.Februar 2022 bekommt die Radkersburger Bahn nun endlich eine tägliche Abendverbindung nach Graz.

Ab dann ist es möglich, noch um 20:02 Uhr das letzte Mal in Bad Radkersburg in den Zug 6336 einzusteigen
und nach Graz (Ankunft 21:50 Uhr Graz Hauptbahnhof) zu fahren. Mit einer Reisezeit von 1 Stunde und 48 Minuten
kann man jetzt zwar nicht unbedingt von einem "Sprinter" sprechen, aber wir wissen ja, dass unsere Radkersburger Bahn in den nächsten 5 Jahren ja um 109 Millionen Euro ausgebaut und beschleunigt wird. Spätestens mit dem Fahrplan 2027 sollten wir mit der Fahrzeit auf unter einer halben Stunde pro Richtung zwischen Spielfeld-Straß und Bad Radkersburg unten sein. 

Auch in der Gegenrichtung werden wir ab 07.Februar 2022 einen neuen Zug bekommen, der als IC 310 täglich um 21:38 Uhr von Graz Hauptbahnhof in flotten 80 Minuten trotz umsteigen in Spielfeld-Straß, also um 22:38 Uhr in Bad Radkersburg ankommt.

Somit konnte die schon lange gewünschte Abendverbindung verwirklicht werden.

Für die Interessensgemeinschaft Neue Radkersburger Bahn,
Armin klein
10 Jahre IG Neue Radkersburger Bahn01.01.2022

10 Jahre Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn“

Im November 2011 lud Armin Klein zur Gründungsversammlung der Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn“ nach Spielfeld in den Gasthof Kaschl ein. Es folgten Versammlungen in Mureck und auch in Bad Radkersburg und was mit einer Handvoll Eisenbahnfreunde vor zehn Jahren begann, wuchs zu einem Verein, der mittlerweile über 100 Mitglieder in ganz Europa zählt und ein gemeinsames Ziel hat. Der Erhalt der Bahnlinie von Spielfeld über Mureck nach Bad Radkersburg.  

Im September 2010, kurz nach der Jubiläumsfeier 125 Jahre Radkersburger Bahn verkündete die damalige Infrastrukturministerin Frau Dr. Doris Bures gemeinsam mit dem damaligen ÖBB CEO Mag. Christian Kern im ORF den Zielnetzplan 2025+. Es handelte sich dabei um ein Papier, dass die zukünftige Ausrichtung und die Strategie des Unternehmens ÖBB bis zum Jahr 2025, und darüber hinaus, vorzeichnen soll. Im Zielnetz 2025+ wurde bspw. auch festgehalten, dass die ÖBB nicht beabsichtige Nebenbahnen wie die Radkersburger Bahn weiter zu betreiben und dass über den Verbleib solcher Lokalbahnen gesondert Verhandlungen zu führen seien. Um als systemadäquate Bahnlinie bestehen bleiben zu können, müssten laut diesem Zielnetz bspw. werktäglich wenigstens 2000 Personen befördert werden, und weitere technische Parameter wie Reisegeschwindigkeit, maximale Haltestellenanzahl und entsprechende Abstände zwischen diesen Haltestellen eigenhalten werden. Drei Lösungsvorschläge wurden damals für die Radkersburger Bahn definiert. Erstens die Einstellung der Bahnlinie und Umstieg auf alternative Verkehre, (gemeint ist der Wechsel zu einem Autobusbetrieb) zweitens die Übernahme der Deckungslücke durch die Gemeinde und/oder dem Land Steiermark, und drittens die Veräußerung der Strecke an ein anders Verkehrsunternehmen ( bspw.GKB oder STLB). Da bei genauerer Betrachtung keine dieser drei Varianten als akzeptabel angesehen werden konnte, und eine starke Benachteiligung der Region zur Folge gehabt hätte, hat Armin Klein ein mehrseitiges Protestschreiben verfasst und an die ÖBB Holding, dass Verkehrsministerium, an den Verkehrslandesrat der Steiermark und auch an die Politiker in der Region gesandt. Darin wurden nicht nur stichhaltige Argumente für den Erhalt der Regionalbahn nach Bad Radkersburg aufgezeigt, sondern auch eine Fülle von Attraktivierungsmaßnahmen und Verbesserungen mitgeschickt. Man wollte nicht nur das Problem allein aufzeigen, sondern auch gleich einen Lösungsvorschlag mitliefern. Nachdem viele weitere Personen diese Bemühungen stark unterstützt haben und auch die Region hinter ihrer Radkersburger Bahn stand, wurde die Gründung eines Vereines zur Absicherung und Aufrechterhaltung der Radkersburger Bahn zum obersten Ziel. Schon ein Jahr später konnte die Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn“ unter der ZVR-Zahl 082192243 bei der Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark als neuer Verein eingetragen werden. Herr Bezirkshauptmann Dr. Alexander Majcan war ebenso Gründungsmitglied wie die Bürgermeister von Murfeld, Ing. August Wonisch oder auch Bürgermeister Kurt Jöbstl aus Spielfeld. Geleitet wurde und wird der Verein statutengemäß von den Obmännern Mag. Andreas Kügerl aus Mureck und Armin Klein aus Bad Radkersburg. Erstaunlich ist die Zusammensetzung der Mitglieder, die bunt gemischt sowohl aus Bahn Pendlern wie auch aus Eisenbahnern selbst, und aus interessierten Bahnfreunden bestehen. Die Meisten Mitglieder aber haben irgendeinen Bezug zur Region.

Mit sieben Sonderzügen mit historischen Schienenfahrzeugen, drei Philatelietagen in Mureck und Bad Radkersburg und einer präzisen Berichterstattung über unsere Radkersburger Bahn halten wir als ehrenamtlich tätige Lobbyisten die Bevölkerung in unserer Region am Laufenden und versuchen Verbesserungen zum Vorteil der Region, seiner Bevölkerung und vor allem zum Vorteil unserer Gäste zu erwirken. Auf unsere Initiative hin wurde bspw. der Bahnsteig eins im Bahnhof Spielfeld-Strass, Hausbahnsteig und Bahnsteig für die Züge nach Bad Radkersburg schon im Jahr 2014 als einziger Bahnsteig auf barrierefreie 55cm Kanten Höhe umgebaut. Wir konnten bei vielen Fahrplanänderungen erfolgreich intervenieren und haben auch dafür gesorgt, dass so manche Eisenbahnkreuzung „entschärft“ werden konnte. Schließlich freuen wir uns auch sehr darüber, dass mit unserem Konzept „Radkersburger Bahn 2030“ auch viele Vorschläge von uns bald umgesetzt werden, und wir Ideenbringer für die Attraktivierung unserer S-Bahn Linie sind. Mit der schon längst überfälligen Bahnverlängerung nach Slowenien sollte es uns dann endgültig gelingen, die Radkersburger Bahn als überregionale S-Bahnverbindung in Zeiten von Klimawandel und gesteigerten Umweltbewusstseins zu manifestieren und Radkersburg aus der verkehrstechnischen Randlage zu befreien. Nicht noch mehr Straßen und Autobahnen können die Lösung der Zukunft sein, sondern der Ausbau umweltfreundlicher Alternativverkehre wird erforderlich sein, wenn wir wirklich eine nachhaltige und ökologische Verkehrspolitik für die kommenden Generationen ernsthaft umsetzen wollen. Mehr denn je möchten wir unsere Regionalbahn in den Fokus stellen und als zukunftsweisende, günstige und umweltfreundliche Verkehrsalternative zum eigenen PKW stellen, denn Radkersburg braucht die Bahn!

Armin klein, Obmann der Interessensgemeinschaft

„Neue Radkersburger Bahn“       

Fahrgaststatistik Radkersburger Bahn31.12.2021
Traktor blockiert Gleis der Radkersburger Bahn27.12.2021
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