Clubausflug: InnoBahn Bruck an der Mur01.12.2026

Clubausflug zur „Inno Bahn“ Bruck an der Mur

Am Dienstag, den 1. Dezember 2026 (Tag der Modelleisenbahn) planen wir einen Clubausflug zur InnoBahn nach Bruck an der Mur.

 Wir starten mit dem Zug 6316 in Bad Radkersburg um 11:05 Uhr, Spielfeld-Straß IR15776, und ab Graz Hbf. mit dem RJX 56, sodass wir um 13:17 Uhr in Bruck an der Mur ankommen.

Wir werden dann mit dem Taxi vom Bahnhof, oder wer möchte zu Fuß (1,3km, ca. 17 Minuten zu Fuß) in die Grazer Straße 11 in Bruck an der Mur gehen und die InnoBahn besichtigen.

*) Es steht uns dort ein Mittagessen im Buffet zur Verfügung, wo wir um € 14,90,- Suppe, Hauptspeise und Salat bekommen können.

Der Eintritt kostet pro Person € 10,- die Fahrkarte nach Bruck an der Mur und retour bitte selber besorgen. Bei ausreichender Teilnehmeranzahl bekommen wir eine separate Führung im Haus.

Bitte daher um Anmeldung mit/ohne Mittagessen bis spätestens 30.09.2026  

http://www.mecbm.at/die-innobahn/

Aus der Homepage der InnoBahn:

Seit September 2022 können Interessierte die Modelleisenbahnanlage besuchen. Die geführten Besichtigungen beginnen mit einem Begrüßungsgetränk im Restaurant MiraMonti im 5. Stock. Anschließend folgt eine Präsentation zum Thema Transportlogistik im Schienenverkehr am Beispiel „Innofreight“ und die Besichtigung der InnoBahn.

Im MiraMonti gibt es auch einen Shop, in dem zum Abschluss exklusive Modelle und Souvenirs erworben werden können.

Technische Daten:

Maßstab: 1:87 mit Spurweiten H0, H0e und H0f
System: 2 Leiter Gleichstrom
Gleislänge: ca. 700 Meter Roco-Line
Weichen: 300
Blockabschnitte: 250
Steuerung: Digital (Roco Z21, TrainController Gold)
Züge: 150
Außerdem: Standseilbahn auf den Brucker Schlossberg, DC Car System digital, Straßenbahn, Sägewerk, Erzberg, Ringlockschuppen, Containerterminal, Stahlwerk, Schotterwerk, Entladeanlage

Kollision eines Radladers mit Desiro der Radkersburger Bahn07.09.2026

Am Montag, dem 07. September kollidierte in Gosdorf auf der EK bei km 15,4 (Höhe Biogasanlage) ein Radlader mit dem Zug 6321, vermutlich so gegen 15:36 Uhr. Obgleich der Übergang sehr weit eingesehen werden kann, Sichtweite des Zuges bei Kilometer 14,8 gegeben, Kollision bei km 15,4 also mindestens 600 Meter Sichtweite kam es zum Unfall mit Sachschaden.

Es entstand größerer Sachschaden am Triebwagen 5022 002, Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kameraden der FF Gosdorf waren beim Umsteigen der Fahrgäste am Umfallort in den SEV-Bus mit einer Alu-Rampe behilflich. Recht herzlichen Dank auch dafür.

Zusammenfassung der Clubsitzung vom 27.08.202627.08.2026

Am Donnerstag den 27. August 2026 trafen wir uns in der Murecker Tennishalle zur Clubsitzung. Nach der Begrüßung des Obmannes gab es kurz aktuelle Informationen:

Saldo Clubkonto € 7248,03,-

Per Datum haben 64 Personen den Jahres Beitrag einbezahlt, 43 Beiträge sind noch offen

Wir haben unser Klima Ticket bisher 23-mal verliehen und damit € 230,- refinanziert.

Vergangenes:

*) Brief an BM Hanke bezüglich Thermenbahn am 10.04.2026, leider keine Antwort.

*) MAV-Ultraschallmesszug auf der Radkersburger Bahn am 16.06.2026

*) Rupert Koch baut Bahnhof Bad Radkersburg von EK zu EK (km30,5 - 31,5)

*) Ausflug zum Stainzer Flascherlzug, 12.07.2026

*) Tomislav Nikodijevic sendet uns Bilder der Radkersburger Bahn anno 1945

*) Thermenbahn erhitzt die Gemüter      Artikel in der Kleinen Zeitung

                                                               Sonderzug auf der Thermenbahn geplant

*) Dr. Peter Backe: Wandern mit Öffis in der Steiermark: Wandern an der Radkersburger Bahn

 

Für den Herbst haben wir folgendes geplant:

Sonderzug mit dem GKB VT10 von Fehring nach Hartberg und retour: Aufgrund der Kosten möchten wir mit dem GKB VT10 (geringe Betriebskosten, weniger IBE) einen „Protestzug“ gegen die Einstellung des Personenverkehrs auf der Thermen-bahn in Verkehr setzen. Begleiten sollen uns Verkehrsexperten, die einen sinnvollen Personenverkehr auf der Thermenbahn „vor skizzieren“ sollen. Geplanter Termin: 31.Oktober 2026, denn am 32. Oktober ist es zu spät!

Der Ausflug mit der Breitenauer Bahn muss auf nächstes Jahr verschoben werden, da der Bahnhof Mixnitz noch von der ÖBB umgebaut wird und daher keine Fahrten stattfinden, so der Obmann Peter Schlagbauer. Anstatt dessen besuchen wir am 01.12.2026 die InnoBahn in Bruck an der Mur. Ausschreibung aktuell im Umlauf, die ersten 20 Anmeldungen können mitfahren.

Besuch der größten österreichischen (vielleicht sogar die größte Anlage in Europa) Gartenbahnanlage bei Karlheinz Grubelnik in Pölfing-Brunn. 

Besuch der Feldbahnanlage bei Herrn Gerit Freistätter in Graz St. Peter.

Am 8.Dezember fahren wir zur Modellbau Tauschbörse nach Graz in die Remise Steyrergasse mit anschließendem Mittagessen in Graz und einem Besuch beim GEMEC am Nachmittag in der Waagner Biro Straße.  

Weitere Ausflugsvorschläge sind sehr willkommen und können gerne an uns weitergegeben werden.


Clubsitzung für Kurzentschlossene27.08.2026
Liebe Mitglieder der IG "Neue Radkersburger Bahn"

wir möchten uns am kommenden Donnerstag, um 18:00 Uhr in der Tennishalle in Mureck zu einer Clubsitzung treffen. Wir möchten kurz die vergangenen, aber vor allem die Herbstaktivitäten besprechen.
Vielleicht habt Ihr ja Lust auf einen netten Nachmittag mit einem guten Glaserl Wein und dem Thema 
"Eisenbahn" - wir würden uns freuen!

Bis dahin beste Grüße vom Bahnhof Mureck,
Armin klein, Obmann 
Thermenbahn muss bleiben!04.08.2026

Thermenbahn erhitzt die Gemüter, aber nicht das Klima.

Die Hitzetage im Sommer werden mehr und heißer. Es ist an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen bereits so heiß, dass es auch in den Nachtstunden nicht mehr ausreichend abkühlt. Anstatt Gegenmaßnahmen zu treffen, überlegen sogenannte Verkehrsexperten sogar eine Schließung des Personenverkehrs auf der Thermenbahn zwischen Fehring und Hartberg. Aber gerade in den Städten wie Graz und Wien sinkt die Lebensqualität in den Sommermonaten direktproportional mit der steigenden Temperatur. Wer kann, flüchtet auf das Land. Eine „Fluchtroute für Hitzegeplagte“ im öffentlichen Verkehr zu schließen ist daher destruktiv und kurzsichtig. Jetzt wo auch die Austrian Airlines die Direktverbindung Graz-Wien einstellt, braucht es dringender, denn je diesen Zubringer aus der Fläche, um Wien und Niederösterreich für die Steirer erreichbar zu halten. Sobald der Semmering Basistunnel fertig ist und sich die Personenzüge auf der Südbahn beinahe auffahren, ist außerdem eine Umleitungs- und Ausweichrute in den Süden unabdingbar.

Bis auf ein paar ewig Gestrige, die meinen es war im Sommer immer schon heiß und die Klimadiskussion sei nur „Klimahysterie“ ist den meisten völlig klar, dass wir an hohen Temperaturen im Sommer zukünftig stärker zu leiden haben werden. Gerade jetzt merken wir, dass die Temperaturen in Graz, Wien, usw. nicht einmal in den Nachtstunden wesentlich herunter gehen und dass die Lebensqualität in den Städten mit zunehmenden Temperaturen massiv sinkt. Nicht so am Land, dort wird es nachweislich erträglicher bleiben, da sich Wald, Felder und Wiesen nicht so stark erhitzen, wie Asphalt und Beton.  Diejenigen, die für hektarweise Flächen-versiegelungen verantwortlich zeichnen, wollen uns jetzt erklären, dass wir uns die Thermenbahn nicht mehr leisten können. Im gleichen Atemzug machen Sie aber Millionenbeträge locker, um Autobahnen und Schnellstraßen neu zu bauen, wo keiner fragt, ob wir das Geld überhaupt haben. Auch die strategischen Planer der ÖBB sind nicht sonderlich motiviert diese, für die Region so wichtige Strecke zwischen Fehring und Friedberg zu erhalten. Man hat eher den Eindruck, man will hier Arbeit und vor allem Kosten so schnell wie möglich loswerden, aber das kennen wir ja auch schon von der Radkersburger Bahn anno 2017, wo man uns unbedingt, und wenn auch nur um einen einzigen symbolischen Euro, an die StlB oder die GKB verscherbeln wollte.

Daher ist der Erhalt des Personenverkehres der Thermenbahn eine rein politische Entscheidung.

Die Frage ist natürlich, ob aktuell in der Steiermark diejenigen Kräfte am „Ruder“ sind, die auch ein Verständnis für diese Problematik im Stande sind zu entwickeln. Ganz nebenbei geht es auch um eine Vielzahl von regional wertvollen Arbeitsplätzen vom Triebfahrzeugführer, Zugbegleiter, Streckenerhaltung und viele andere mehr. Ich schätze, dass hier rund 150 bis 200 wertvolle Arbeitsplätze in der Region wackeln, Arbeitsplätze, die hier dringend gebraucht werden und die wichtige Wertschöpfung in die Oststeiermark bringt. Eine Folgewirkung des Verlustes dieser Arbeitsplätze könnte in weiterer Folge auch sein, dass vielleicht die ganze ÖBB-Dienststelle Fehring geschlossen, und nach Graz umgesiedelt wird. Auch in Bad Radkersburg schreckte man nicht davor zurück eine gutgehende und ausgelastete Orthopädie zu schließen und rund 100 Arbeitsplätze zu vernichten – die Vorstufe zur Gesamtschließung des LKH ist damit erreicht, aber das nur nebenbei.

Vor allem die lokale Bevölkerung von Fehring bis Hartberg würde an der Schließung des Personenverkehrs enorm leiden, da die regionale Erreichbarkeit für ein riesiges Gebiet massiv leiden würde. Schülerverkehr, Tages- und Wochenpendler aber auch der ganze Radtourismus ist ohne Thermenbahn enorm gefährdet, weil auch der Busverkehr bei Weitem nicht die gleiche Transportqualität liefern kann, wie die Bahn. Nachdem bekannt wurde, dass auch die Austrian Airlines ihre Flüge von Graz nach Wien einstellen will, ist die Themenbahn als Zubringer aus der Fläche wichtiger denn je, um aus der Oststeiermark nach Niederösterreich und Wien zu gelangen. Auch die Erfolgsgeschichte des Klima Tickets würde einen enormen Dämpfer erleiden, wenn es diese wichtige Verbindung nicht mehr gäbe.

Summa Summarum wäre die einzige langfristig sinnvolle und zukunftsträchtige Entscheidung daher: Ausbau, Begradigung, Attraktivierung und vor allem Elektrifizierung der Thermenbahn von Fehring bis nach Friedberg. Da gerade die steirische Ostbahn von Graz nach St. Gotthard elektrifiziert wird (Endausbau 2028 abgeschlossen), wäre die elektrische Traktion auf der Verlängerung Fehring – Friedberg nur die logische Konsequenz.  Da auch der aktuelle Fahrplan eine Zumutung für jeden Fahrgast ist, und stark an die Fahrplan Ausdünung anno 1970 erinnert, gilt es auch endlich eine modernen Taktverkehr zu erstellen. Was hier aktuell angeboten wird, ist eine Zumutung für jeden Fahrgast und soll wohl zum Umstieg auf das Auto motivieren – offensichtlich auch von den Verkehrsexperten der ÖBB so ausgedacht und gewollt.

Um zu demonstrieren und aufzuzeigen in welchem technischen Zustand sich die völlig vernachlässigte Thermenbahn befindet, plant die Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn im Herbst 2026 einen Sonderzug von Fehring nach Hartberg und wieder retour. Wir laden echte Experten ein, um zu besprechen, wie eine attraktive Thermenbahn kostengünstig und modern betrieben werden kann und die Fahrgastzahlen wieder diejenigen Werte erreichen, die einer Region mit rund 175000 Einwohnern entspricht.

Hauptaugenmerklich gilt es ein Konzept zu erstellen, um die 80 technisch nicht gesicherten Eisenbahnkreuzungen zusammen zu legen, zu schließen oder technisch zu sichern. Nur dann ist gewährleistet, dass die Fahrgeschwindigkeit so weit angehoben werden kann, dass mit so wenig wie möglich an Triebwägen, der bestmögliche Taktverkehr auf der Thermenbahn hergestellt werden kann. Bei weiterer Begradigung und vor allem Elektrifizierung der Strecke kann aus der Themenbahn tatsächlich eine weitere attraktive und moderne Verkehrsachse nach Wien entstehen, mit der man mit dem Klimaticket konkurrenzlos günstig und bei entsprechendem Ausbau konkurrenzlos schnell ist. In jedem Fall wäre die Themenbahn konkurrenzlos umweltfreundlich.

Für die Interessensgemeinschaft

„Neue Radkersburger Bahn“

Armin klein, Obmann

 

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