Freunde der Sulmtalbahn, Rückschau 201621.01.2017

Freunde der Sulmtalbahn, Jahresrückschau und Blick ins Jubiläumsjahr 2017

Am Samstag, den 21.01.2017 haben sich die Freunde der Sulmtalbahn (FdStB) in Gleinstätten zu einem Jahresrückblick zusammengetroffen und der Clubsprecher Karl-Heinz Grubelnik hat das Jahr kurz Revue passieren lassen. Den rund 30 hauptsächlich jugendlichen und jung gebliebenen Eisenbahnfreunden konnte bestätigt werden, dass der Verein auf soliden finanziellen Beinen steht. Die Kassaprüfung ergab keine Beanstandung. Die Modellbahnanlage der FdStB wurde ja in Gleinstätten im ehemaligen Spar Markt bei Norbert Spari fix montiert und dient dort vielen Besuchern als freudiges Ausflugsziel, bzw. besuchten viele Bahn nahen Vereine immer wieder gerne diese Anlage. In diesem Sinn soll die Anlage auch in Zukunft genutzt werden. Karl-Heinz Grubelnik berichtete von 32 Workshop Tagen, an denen in Gleinstätten im vergangenen Jahr gearbeitet wurde. Ein Highlight waren natürlich die Ausstellungstage im Mai 2016, bei denen rund 1700 Personen in Gleinstätten zu Besuch waren. Selbst der ORF Steiermark brachte einen Kurzbeitrag über die Modellbahnstrecke von Leibnitz nach Pölfing-Brunn.
Die im Herbst abgehaltene Sonderfahrt „Sturm auf Kastanien“ verlief auch erfolgreich und die FdStB bedienten an diesem Tag mehrere Reisegruppen gleichzeitig. Die Kombination VT10 Sonderfahrt, Modellbahnanlage und Sturm und Kastanien erfreute mehrere kleine Reisegruppen, die diesen Tag sichtlich genossen haben. Auch bei der Weihnachtsaustellung am 24.12.2016 war die Modellbahnanlage gut besucht und Kinder und Erwachsene von nah und fern sind gekommen. Neben weiteren Sonderfahrten mit dem VT 10 nahmen die Freunde der Sulmtalbahn noch am Fremo Treffen (Freundeskreis Europäischer Modelleisenbahner) in Oberwart teil und auch ein Modultreffen in St. Josef stand im vorigen Jahr auf dem Programm.
Das Jahr 2017 wird für die Freunde der Sulmtalbahn wohl ein spannendes Jahr da das 110 jährige Jubiläum der Sulmtalbahn gefeiert werden soll. Die Organisation entsprechender Feierlichkeiten steht am Programm der südsteirischen Eisenbahnfreunde aus Gleinstätten.
Da der Bahnbetreiber aber die Anschlussbahn ins Ziegelwerk Gleinstätten außer Betrieb nehmen möchte, droht den Freunden der Sulmtalbahn im Jubiläumsjahr wohl auch das Aus für diesen Streckenabschnitt. Die Organisation einer Abschiedsfahrt wird wohl auch als trauriges Ereignis im Jahr 2017 auf dem Programm stehen. Das dies ausgerechnet in demjenigen Jahr passieren muss, in dem es ein Bestandsjubiläum zu feiern gibt ist natürlich besonders unangenehm da dann die Durchführung einer Sonderfahrt nach Gleinstätten quasi unmöglich gemacht wird. Man möchte nun versuchen mit der Geschäftsleitung der GKB eine gütliche Lösung zu finden um diesen kurzen Gleisabschnitt vielleicht doch zu sanieren um die Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2017 gebührend feiern zu können. Die positive Zusammenarbeit der Freunde der Sulmtalbahn mit dem „Mutterbetrieb“ GKB wurde oftmalig erwähnt und gebührend hervorgehoben.

Für Euch dabei,
Armin klein, IG "NRB"

Die Radkersburger Bahn zur Weihnachtszeit25.12.2016
Liebe Mitglieder der IG "Neue Radkersburger Bahn",
verehrte Freunde der Radkersburger Bahn,
geschätzte Gäste,

ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben frohe Weihnachten und ein gutes, neues Jahr. Bleiben Sie mir gesund und helfen Sie uns auch im kommenden Jahr wieder die Radkersburger Bahn attraktiver, flotter und moderner zu machen. Ich danke für Ihre Unterstützung und lade Sie ein auch 2017 wieder bei uns Mitglied zu bleiben und zu werden.
Mit lieben Grüßen von der Radkersburger Bahn,

Team Interessensgemeinschaft "Neue Radkersburger Bahn" 
1822 001-4 auf Testfahrt in Spielfeld Straß13.12.2016
Am heutigen 13. Dezember 2016 sollte um Richtzeit 10:00 Uhr die 1822.001-4 als SLZ 18791 nach Spielfeld-Straß kommen. Ich legte mich also auf der Höhe Traussnermühle auf die Lauer und wartete und wartete und wartete. Da es ziemlich frisch war habe ich dann um 10:20 Uhr beschlossen zusammen zu packen und nach Hause zu fahren. Beim Runtergehen sah ich dann drei Lichter und legte meine Kamera sofort an, doch leider, nur ein Lokzug mit einer 1016. Schon im Auto und Richtung Bahnhof Spielfeld unterwegs sah ich am Gleis ein grünes Signal und ich dachte mir, eine Chance geb  ich ihr noch und tatsächlich knapp nach halb elf kam die silber blaufärbige Maschine mit leisem Summen angerollt... 
Schienenersatzverkehr Radkersburger Bahn:02.11.2016

Wir freuen uns, dass die Radkersburger Bahn wieder weiter saniert und somit attraktiver wird.Von 02. bis 12. November 2016 wird auf der Radkersburger Bahn gebaut. Der Bahnbetrieb wird daher als Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Es werden Schwellen im Bereich Spielfeld-Straß bis zum Gersdorfer Bogen getauscht und die Weiche 1A in Mureck ins ehemalige Elektrodraht Werk Mureck  wird ausgebaut. Auch zwischen Halbenrain und Bad Radkersburg werden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

 Bitte beachten Sie in dieser Zeit die geänderten Fahrzeiten und die teilweise geänderten Einstiegsstellen. Eine Fahrradmitnahme ist während dieser Zeit nicht möglich.

Mit besten Grüßen von der Radkersburger Bahn,

Armin klein, Obmann der

Interessensgemeinschaft

„Neue Radkersburger Bahn“

Mureck verliert das Anschlussgleis ins Impulszentrum26.10.2016

Am 24.April 1986 wurde das Elektrodrahtwerk in Mureck feierlich eröffnet und mit ihm die rund 150 Meter lange Anschlussbahn zum Werksgelände. Auch heute noch ist Mureck, wie auch die gesamte Region rundherum bemüht Betriebe anzusiedeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Mittel- und langfristige Maßnahmen sind dazu notwendig. Da verwundert es doch enorm, dass hier gegen diesen Trend nun gerade jetzt von der ÖBB  die Weiche zur Anschlussbahn ins  Impulszentrum von Mureck demontiert, und somit dieses Ladegleis für immer unbrauchbar gemacht werden soll. 

Von 02. bis 12.November wird die Radkersburger Bahn wieder im Schienenersatzverkehr geführt. Der erfreuliche Grund dafür sind mehrere Sanierungs-, und Instandhaltungsarbeiten an der 31 Kilometer langen Radkersburger Bahn. Unter anderem soll aber leider auch die Weiche 1a in Mureck ausgebaut werden, was wir von der Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn“ für wenig erfreulich halten. Die Weiche 1a ist die Weiche der Anschlussbahn ins Impulszentrum Mureck. Mit dieser Maßnahme wird das Ladegleis für immer unbrauchbar gemacht, doch warum diese Eile? Diese knapp dreißig Jahre alte Weiche ist versperrt und technisch noch vollkommen in Ordnung. Die Weiche stört auch den neuen Begleitweg nicht, da sie weit genug von diesem entfernt ist und auch die Sicherheit für den täglichen Bahnverkehr ist gegeben. Warum soll also diese Weiche demontiert werden hingegen aber das um mehrere Jahrzehnte ältere Ladegleis in Gosdorf nicht? Wir sind der Meinung, dass hier zu voreilig gehandelt wird und das dafür budgetierte Geld an anderer Stelle besser und tatsächlich nachhaltiger angelegt hätte werden können. Wir erachten es als kurzsichtige Ho-Ruck Aktion und fordern den Verbleib der Weiche und des Ladegleises. Nicht nur im Hinblick auf ökologische Vorteile, sondern eben auch im Hinblick auf einen möglichen Lückenschluss mit Slowenien ist diese Anschlussbahn ein wichtiges Argument für den Betriebsstandort Mureck, der dann in zwei Richtungen bedient werden kann. Wir wissen aber natürlich auch, dass die ÖBB von einem Güterverkehr auf der Radkersburger Bahn nichts wissen will, hat sie diesen doch mit erfreulicher Zustimmung im Juni 2001 endlich einstellen können. Mit dieser Maßnahme sollte man damals dem Überziel, die Radkersburger Bahn endgültig stillzulegen wieder einen Schritt näher kommen. 
Mittlerweile haben sich aber die Vorzeichen wieder geändert und der Bestand der Radkersburger Bahn scheint weiterhin gesichert zu sein, wie uns bei einem persönlichen Gespräch der Verkehrsminister Jörg Leichtfried bestätigt hat. Es ist daher im Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung der Region von enormem Vorteil solche Entscheidungen nicht nach der kostenstellenmäßigen Logik der ÖBB Infrastruktur AG auszurichten, sondern die Betroffenen vor Ort in solche Entscheidungen mit einzubinden. Bei unserer Urgenz bei Herrn Bürgermeister Toni Vukan teilte mir dieser auch mit, dass er sich der Sache seitens der Gemeinde annehmen wird. Es bleibt also nur zu hoffen, dass diese Entscheidung noch zurückgenommen werden kann und das Ladegleis erhalten bleibt. Immerhin sind die jährlichen Wartungsarbeiten bei einer solchen Weiche um ein Vielfaches billiger, wie die Demontage der Weiche und der anschließende Rückbau auf ein Standardgleis.

Für die Interessensgemeinschaft „Neue Radkersburger Bahn“
Armin klein, Obmann

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