Die Sulmtalbahn fährt wieder25.05.2016
Die Sulmtalbahn fährt wieder! Sehr geehrte Mitglieder der IG "Neue Radkersburger Bahn", liebe Freunde der Radkersburger Bahn, unsere "Freunde von der Sulmtalbahn" fahren auch heuer wieder rund um den Frohnleichnamstag mit der Sulmtalbahn im Maßstab 1:87. Im ehemaligen Sparmarkt von Norbert Spari in Gleinstätten können Sie die 118 Meter lange Modulbahnanlage bei freiem Eintritt bewundern. Nutzen Sie die Gelegenheit um diese sehenswerte Modellbahn am 26, 28. oder 29. Mai von 10:00 bis 17:00 Uhr zu bestaunen und vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht! Mit besten Grüßen von der Radkersburger Bahn, Armin klein
Terminaviso Clubsitzung22.04.2016

Geschätzte Mitglieder der IG “Neue Radkersburger Bahn”,

liebe Freunde der Radkersburger Bahn,

sehr geehrte Gäste,

 

Wie jedes Jahr widmen wir uns bei einer Clubsitzung im Frühjahr etwas detaillierter dem Thema Modelleisenbahn. Ich bitte daher bei Interesse sich den Freitag, 22.04.2016 dafür vorzumerken. Ich möchte im Gasthof Türkenloch im Extrazimmer einen kurzen Überblick über die aktuellen Themen bringen und dann ausgiebig das Thema Modelleisenbahn besprechen. Haben Sie eine besondere Lieblingslok? Gibt es Modelle, Bilder oder Filme die Sie gerne herzeigen möchten?

Am Freitag, den 22.April 2016 haben Sie dazu die Möglichkeit und wir alle würden uns sehr über einen kleinen Beitrag im Maßstab 1:87 freuen. Beginn ab 18:30 Uhr. Ich bereite eine Reise ins Sulmtal im Maßstab 1:87 vor und zeige einige Bilder der Freunde der Sulmtalbahn und reise mit Ihnen von Leibnitz nach Pölfing Brunn.

 

Ich freue mich auf einen angenehmen Abend mit Ihnen und dem Thema Modellbahn,

mit liebem Gruß von der Radkersburger Bahn,

Armin klein

Ein frohes Oster(f)(n)est wünscht die IG NRB27.03.2016
Die Interessensgemeinschaft "Neue Radkersburger Bahn" wünscht allen seinen Mitgliedern und Freunden der Radkersburger Bahn ein frohes Osterfest. Heute, am Ostersonntag den 27.03. war das Wetter so schön, dass ich mit meiner Kamera ausgerückt bin und den Osterhasen fotografiert habe. Vielleicht habt ihr bei diesem herrlichen Wetter ja auch einige Bilder machen können.Wenn ihr mir diese schickt, kann ich sie auf unsere HP stellen. Liebe Grüße von der Radkersburger Bahn,
Armin klein 
Nun sind Gerald Klug und die EU am Zug!25.01.2016

Aus der heutigen Kronenzeitung zum Thema Bahnanbindung Bad Radkersburg-Gornja Radgona.

http://www.krone.at/Steiermark/Nun_sind_Gerald_Klug_und_die_EU_am_Zug-Bahn-Lueckenschluss-Story-492096

Was 1945 am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde, könnte in einigen Jahren wieder bestehen: eine direkte Bahnverbindung zwischen Bad Radkersburg und Gornja Radgona (Slowenien) inklusive einer neuen Eisenbahnbrücke Der steirische Landtag gab am Dienstag grünes Licht. Nun sind der Bund und vor allem die EU am Zug.

Armin Klein hat Dienstagabend mit seiner Frau eine Flasche Sekt geöffnet - wer will es dem Obmann der "Interessengemeinschaft Neue Radkersburger Bahn" verdenken! Mit dem Grundsatzbeschluss des Landtags wurde ein weiterer Meilenstein zum 2,8 Kilometer langen Gleis- Lückenschluss nach Slowenien erreicht.

Zuvor hat sich bereits die Gemeinde Bad Radkersburg für das Projekt ausgesprochen. Als nächstes ist der Bund an der Reihe. Dass mit Gerald Klug schon bald ein Steirer das Amt des Verkehrsministers übernimmt, sollte ein Vorteil sein.

Slowenien schon weiter als die Steirer

Entscheidend ist aber die EU. Denn das Bauvorhaben, das gut 20 Millionen Euro kosten würde, soll größtenteils aus EU- Mitteln finanziert werden - aus dem (prall gefüllten) Topf für grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte. In Slowenien ist der Wille für den historischen Lückenschluss auf jeden Fall ebenso vorhanden, "man wartet hier nur auf das klare Signal aus der Steiermark", berichtet Klein.

Ein Lückenschluss wäre wohl auch eine Bestandsgarantie für die aktuell nur bis Ende 2018 gesicherte Bahnstrecke zwischen Bad Radkersburg und Spielfeld- Straß. Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried: "Derzeit wird an einer Studie für die gesamte Radkersburger Bahn gearbeitet, die bis Mitte des Jahres vorliegen soll und in der auch bereits vorliegende Erkenntnisse bezüglich des Lückenschlusses einfließen sollen."

Jakob Traby, Kronen Zeitung

25 Jahre 5047 auf der Radkersburger Bahn24.01.2016

Triebwagenjubiläum auf der Radkersburger Bahn

Vor 25 Jahren, am 03.Februar 1991 kam der Retter der Nebenbahnen, der 5047, als Regeltriebfahrzeug auf die Radkersburger Bahn. Er sollte gemeinsam mit der Einführung des Neuen Austro Taktes eine neue Ära im Bahnverkehr einläuten. Die Radkersburger Bahn verabschiedete sich von den letzten Altbautriebwägen und konnte erstmals echten Komfort liefern.

Nach dem Ende der Dampflokära wurde auf der Radkersburger Bahn sehr lange mit lokbespannten Zweiachsern gefahren. Das typische Zugbild war eine Grazer 2062 mit zwei Bi und einem Dienstwagen. Diese Nebenbahnidylle sollte immerhin bis zum 02.05.1973 andauern, denn nichts wünschten sich die Radkersburger mehr, als einen Triebwagen. Diese waren komfortabler und man brauchte mit der Lok am Endbahnhof nicht mehr rundherum fahren. An besagtem 2. Maitag war es nun soweit und von da an waren im Regelverkehr unserer Lokalbahn nur mehr Triebwägen im Planeinsatz. Von den langjährigen Einsätzen der 5081 bis zum langdienenden 5046 gab es zwischenzeitig ein kurzes Intermezzo mit den Triebwägen 5044 und 5144. Die Baureihe 5042 war, wie oft fälschlich behauptet wurde, nie auf unserer  Radkersburger Bahn im Einsatz. Am 24.01.1991 setzte ein neues Fahrzeug neue Maßstäbe. Nachdem der 5046.210-0 aufgrund eines Sifa Bruchs untauglich wurde, befuhr der 5047.030-1 erstmals als Zug 4091 die Radkersburger Bahn. Wir bestaunten diesen Triebwagen wie einen Außerirdischen. Erbaut nach den neuesten Erkenntnissen der Technik bestach dieses Fahrzeug auf den ersten Blick durch seine Laufruhe, den enormen Komfort und durch die geringe Geräuschentwicklung  der Antriebseinheit. Genauer Betrachtet kann man anführen: Die Einstiege sind mit 420 mm über Schienenoberkannte um einiges niedriger, als bei den bisherigen Fahrzeugen. Mit dem Öffnen der automatischen Tür fährt auch ein zusätzliches Trittbrett aus, sodass man bequem die drei Stufen hochsteigen kann. Die Tür ist auch recht breit, sodass man auch mit einem Fahrrad unter dem Arm einsteigen kann. Das Sitzplatzangebot ist mit 39 Nichtraucherplätzen und 23 Raucherplätzen für die damaligen Fahrgastzahlen in Ordnung. Auch 40 Stehplätze sind vorhanden, sowie einige Notsitze im 6,7 qm. großen Mehrzweckraum. Da der Anschaffungspreis von diesem Triebwagen bei ATS 27 Mio. Schilling gelegen ist und ein gleichwertiger Steuerwagen mit auch immerhin auch noch ATS 22 Mio. Schilling veranschlagt war, verzichtete man auf den Bau von Steuerwagen und fuhr anlassbezogen im Tandembetrieb mit zwei Triebwägen. Mit der eingebauten Vielfachsteuerung konnte man ja von einem Führerstand aus mit bis zu vier solcher Treibwägen fahren. Da dieses Fahrzeug im Einmannbetrieb bedient werden sollte, waren automatische Türen ein Muss für die Sicherheit. Auch Haltewunschtasten im Fahrzeuginneren sind angebracht, sodass in den Bedarfshaltestellen wirklich nur dann gehalten werden musste, wenn jemand ein oder aussteigen wollte. Die Lautsprecher im Inneren (sowie auch außen vorhanden) wurden nicht von allen Triebfahrzeugführern genutzt. Während die Einen die Fahrgäste im Zug bei Fahrtantritt begrüßten und die Haltestellen angesagt haben, blieben die Lautsprecher bei anderen Triebfahrzeugführern wieder stumm. 

Mit 43 700kg Gewicht konnte der rund 25,5 Meter lange Dieseltriebwagen mit der Achsfolge 2´B´ bis zu 120 km/h erreichen. Der Fahrschalter für das hydraulische Getriebe des 419kW starken Daimler Benz Motors vom Type OM 444 LA hat 7 Fahrstufen, der die Motordrehzahl von 700 U/Min. in der Fahrstufe 0 und 1 bis zur 7.Fahrstufe bei 2000 U/Min. regelt. Erstmals ist der Fahrschalter ähnlich wie ein Joystick ausgeführt und nicht mehr als Speichenrad. Zu den 7 Fahrstufen zur Erhöhung der Motordrehzahl gibt es auch vier Stufen unter der Fahrstufe 0, die als hydrodynamisches Getriebe das Fahrzeug bremsen. Der Ölfluss im Getriebe wird dabei in vier Stufen gebremst, sodass sich die Geschwindigkeit entsprechend verringert. Der 21,93 Liter Hubraum große Daimler Motor mit Abgasturbolader und Ladeluftkühlung ist als Zwölfzylinder V90° Motor mit Elektrostarter ausgeführt, der Tankinhalt beträgt 860 Liter Diesel. Zur Druckluftbremse gibt es wie schon erwähnt noch die hydrodynamische Bremse, die über das Flüssigkeitsgetriebe wirkt und auch eine Magnetschienenbremse die im Laufdrehgestell untergebracht ist. Der abgestellte Triebwagen wird mit einer Federspeichenbremse gesichert. Uns allen wird sicher  die Führerstandstür mit der Scheibe und dem Zelisko Fahrkartenautomaten noch in Erinnerung sein. Ähnlich wie schon bei den Lautsprechern blieb auch bei einigen Triebfahrzeugführern der Vorhang immer zu. Unbestritten ist, dass der 5047 eines der bequemsten Fahrzeuge auf der Radkersburger Bahn war. Nachdem die Altbautriebwägen der Baureihe 5046.2 im März 1991 umstationiert wurden (5046.210 und 211 im Februar 1991 nach Knittelfeld und der 5046.209 im Juni 1991 nach Wiener Neustadt) wurde die 5047er Flotte in Graz langsam aufgebaut. Der erste war der 5047.030 der am 01.03.1991 buchmäßig von Wien Ost kommend in Graz eine neue Heimat gefunden hat (Fahrzeug am 29.12.1989 von der ÖBB für Zfltg.Wien Ost übernommen). Der schon am 12.12.1989 an die ÖBB ausgelieferte 5047.031 kam ebenfalls von Wien Ost nach Graz, und zwar im April 1991 und einen Monat später folgte der am 31.01.1990 an die ÖBB ausgelieferte 5047.032 nach Graz. Die Umstellung auf den Planbetrieb mit den VT47 brachte auch einige Nachteile mit sich, so wurden die Zugbegleiter auf der Radkersburger Bahn abgezogen. Durch die Einführung des Zugleitfunkes in den 5047 wurde die Bahnhöfe Bad Radkersburg und Mureck zu Geisterbahnhöfen ohne Personal, was in strukturschwachen Regionen besonders schmerzt, aber letztlich waren diese Maßnahmen ausschlaggebend dafür, dass wir heute überhaupt noch fahren. Die Dieseltriebwägen der Baureihe 5047 blieben nun bis zum Dezember 2005 in Graz und die Radkersburger Bahn steigerte von Jahr zu Jahr die Fahrgastzahlen. Per 12.12.2005 wurden die letzten beiden Triebwägen dieser Baureihe, der 5047.037 und der 5047.038 von Graz nach Villach umstationiert. Die Triebwagenära auf der Radkersburger Bahn legte eine Pause ein. Von nun an wurde der Plandienst mit einer dreiteiligen CS Garnitur, bespannt mit einer 2016 durchgeführt, ehe am 10.12.2007 die Desiro Flotte, Baureihe 5022, ihren Dienst auf der Radkersburger Bahn antrat und wieder die Dieseltriebwägen die Radkersburger Bahn bedienten.

Weitere Bilder gibt es unter dem Menüpunkt Fotoarchiv.

 

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